MUSEUM INSEL HOMBROICH: Auf der Insel erfährt man die Begegnung von Kunst und Natur – ein neuartiges Museumskonzept. Am Anfang stand die Idee Karl-Heinrich Müllers, für seine vielseitige Sammlung eine ansprechende Umgebung zu finden. Die Konzeption „Kunst parallel zur Natur“ – die bereits Paul Cézanne formulierte – entwickelte sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Kräfte und Intentionen von Bildhauer, Architekt und Landschaftsarchitekt, die alle ihren Teil zum Gelingen des Projektes beitrugen. Ihre Beobachtungen von Zusammenhängen lenken die Aufmerksamkeit auf den veränderten Umgang der Moderne mit der Natur. Nicht gegen diese sich abgrenzend, sondern sich ihr öffnend, den Bedingungen von Raum und Licht unterworfen, gehen die Pavillons auf landschaftliche Situationen ein und bezeichnen Orte, an denen der Besucher Ruhe und Bewegung erfährt. Ihre Definitionen als begehbare Skulpturen spielt auf Heerichs Herkunft aus der Bildhauerei ebenso wie auf ihre architektonische Konzeption an. Die Elemente Berechenbarkeit, Ordnung, Maß und Proportion bestimmen sein Tun. Als Architektur von vollendeter Harmonie zählen sie zu den schönsten Bauten der Moderne. Sie fügen sich mit ihren Klinkerwänden vollkommen in die Natur der Museumsinsel ein. Erwin Heerichs Architektur, die künstlichen Formen, stehen im Dialog mit der Landschaft, der Natur und dem Licht.

HOMBROICH

MUSEUM INSEL HOMBROICH

 

AUFTRAGGEBER I Studium

ART I Architekturfotografie

ZIEL I Darstellung der Verbindung zwischen Architektur und Natur

JAHR I 2012

ORT I Neuss

HOMPEAGE I www.inselhombroich.de