Architekturfotograf Alexander Bernhard
Mein Ziel ist es, die gestalterische Essenz eines Bauwerks mit meiner fotografischen Bildsprache sichtbar zu machen.

Ein Maler malt mit Farbe, ein Fotograf malt mit Licht.
Viele gemalte Landschafts- und Architekturdarstellungen des 19. Jahrhunderts faszinieren mich. Diesen Werken wohnt eine besondere Atmosphäre inne, die nicht zuletzt durch die Lichtstimmung erzeugt wird. Maler besitzen dabei einen entscheidenden Vorteil: Sie können jedes Detail ihrer Darstellung frei gestalten. Der Fotograf hingegen ist zunächst an die Wirklichkeit gebunden.
Gerade darin liegt jedoch die besondere Stärke der Fotografie – in ihrer Fähigkeit, die Realität präzise abzubilden.
In der Architekturfotografie kommt es meiner Auffassung nach darauf an, diese Wirklichkeit sichtbar zu machen, ohne sich auf eine bloß dokumentarische Wiedergabe zu beschränken. Von der reinen fotografischen Kopie der Realität habe ich mich deshalb schon vor langer Zeit gelöst. Allzu oft leidet die Wirkung eines Bauwerks unter zufälligen und störenden Elementen: Leitungen durchkreuzen Fassaden, urbanes Beiwerk versperrt Sichtachsen und parkende Fahrzeuge beeinträchtigen die Komposition. Das Foto zeigt dann eine ästhetische Wirklichkeit, die wir als Betrachter im Alltag häufig unbewusst ausblenden.
Mein Ziel ist daher eine idealisierte Darstellung von Architektur, die dem Wesen des Bauwerks gerecht wird. Eine sorgfältig gewählte Lichtstimmung unterstützt dabei seine gestalterische Aussage. Mithilfe digitaler Bildbearbeitung erlaube ich mir, die sichtbare Realität im Dienste der Ästhetik zu verändern. So entstehen Lichtbildwerke, in denen nichts Profanes vom Wesentlichen ablenkt und die Architektur selbst in den Mittelpunkt rückt.
Mittelformat Kameraequipment
Die digitale Mittelformatkamera und die spezielle Fachkamera sind hervorragende Abbildungswerkzeuge, die ich liebe zu nutzen.

Das Mittelformat besaß bereits in der analogen Fotografie eine unverwechselbare Bildwirkung. Im digitalen Zeitalter hat es nichts von seiner Faszination verloren. Seine Bilder zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Klarheit und Detailtiefe aus, zugleich aber auch durch eine subtile Präsenz, die weit über technische Eigenschaften hinausgeht. Diese besondere Bildwirkung unterstützt meinen Anspruch, Architektur nicht nur abzubilden, sondern deren ästhetische Qualität sichtbar zu machen.
Kameras / Equipment:
Eine Cambo WRS 1600 Fachkamera und eine PhaseOne XF Spiegelreflex-Mittelformatkamera mit dem passenden digitalen PhaseOne Rückteil IQ3.
Objektive:
- Rodenstock HR Digaron-W 32 mm
- Rodenstock HR Digaron-W 40 mm
- Schneider-Kreuznach Digitar 60 mm
- Phase One Digital AF 28 mm
- Schneider-Kreuznach LS f/2,8 55 mm
- Schneider-Kreuznach LS f/2,8 80 mm
Drohne:
Für Luftbilder nutze ich eine DJI Mavic 3 Pro mit drei verschiedenen Brennweiten.


Kundenstimmen
Das sagen meine Kunden über mich und meine Arbeit:

Christina Penzenstadler - Marketing Managerin Gima / Moeding
Wir arbeiten nun schon seit mehreren Jahren mit Alexander Bernhard zusammen im Bereich Architekturfotografie. Auch bei speziellen Projekten im Rahmen der Produktfotografie zeigt sich seine Affinität für Kunst und Architektur. Die Verlässlichkeit, das schnelle Timing, der hohe Anspruch und der besondere Service-Gedanke sind besonders hervorzuheben. Alexander möchte für seine Kunden den Prozess von Auftragserteilung bis zum fertigem Ergebnis maximal transparent und einfach gestalten - das schätzen wir sehr.
Martin Duwe - Architekt
Jedes Mal, wenn ich Vorabzüge Deiner Bilder zum ersten mal anschaue, geht mir durch den Kopf, dass Deine Fotos von meiner Arbeit mir trotz aller vorab besprochener Inszenierung, einen anderen Blickwinkel vor Augen führen, der mir, wahrscheinlich aus der Macht der Gewohnheit heraus oder wegen des Phänomens des berühmten Waldes, den man vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, besser gefällt als meine eigene, strapazierte Wahrnehmung. Schönheit entsteht eben doch im Auge des Betrachters. Deine Arbeit als Fotograf ermöglicht mir einen oder zwei Schritte vom eigenen Werk zurück zu treten und auf mich wirken zu lassen, als ob ich es zum ersten Mal sehen würde. Daraus entsteht eine notwendige kritische Distanz, um aus der eigenen Arbeit ständig lernen zu können. In diesem Punkt sind wir uns sehr ähnlich.


Solveig Merten - Bauherrin
Lieber Herr Bernhard, vielen Dank für das schöne Buch von unserem Haus, Ihr Magazin und das nette Schreiben. Sehr interessant und schön ist es unser Haus aus den Augen eines anderen zu sehen. Für jeden sind ja andere Dinge wichtig und so öffnen sich auch neue Aspekte.
Ihr Magazin gefällt mir besonders gut. Die künstlerische Seite kommt sowohl bei den Naturbildern, als auch bei den Bildern von Häusern, Menschen und Firmen stark zur Geltung und auch der rote Faden ist für mich klar zu erkennen. Besonders toll ist das Bild von Ihnen am Schluss, perfekte Inszenierung und Zusammenspiel von Farben und Formen.
Stephan Braunfels - Architekt
Es freut und ehrt mich, dass Ihr erster Beitrag für Instagram sieben – sehr gute - Photos meiner Pinakothek der Moderne sind! Auch Ihr Kommentar ist sehr interessant... allerdings finde ich, dass es inzwischen viele Photos gibt, die meine architektonischen Absichten sehr gut wiedergeben... die vielen Durchblicke und Perspektiven habe ich seinerzeit mit großen Modellen simuliert – und alles war später so wie ich es geplant hatte. In den Büchern die 2002 zur Eröffnung erschienen sind (heute leider alle vergriffen, aber antiquarisch erhältlich) sind viele schöne Blicke photografisch wunderbar erfasst...
