SCHLOSS EGGLKOFEN I

Ein Ort erhält Geschichte – und wir schreiben diese Geschichten. Wir Menschen, die Protagonisten mit unseren Träumen und Wünschen, mit unseren Gedanken und Taten, mit unseren Entscheidungen: mal bewusst, mal emotional getrieben, mal gehemmt von Angst.

So bin ich diesem Ort begegnet – vertraut, verbunden und aufgeschlossen.

Ein geschichtsträchtiger Ort mit einem großen Erbe, gerade für Bayern! Maximilian Carl Joseph Franz de Paula Hieronymus Freiherr von Montgelas! Ein Elon Musk der bayerischen Geschichte: tatkräftig, fleißig, seiner Zeit voraus, intelligent, wohlhabend und natürlich umstritten.

Unabhängig davon durfte ich diesem Ort noch während seines Dornröschenschlafs begegnen. Bevor Schlagbohrer, Hämmer und Baustellengeräusche die Stille durchbrachen. Bevor der jahrhundertelang ruhende Staub aufgewirbelt wurde. Bevor die stehende, trockene und modrige Luft in Bewegung geriet und von einem frischen, sauerstoffreichen und lebensfrohen Luftzug verdrängt wurde.

Und hier nun einige Impressionen meines Schlossspaziergangs – mal ein emotionaler Augenblick, mal ein humorvolles Motiv, mal ein Zeitdokument.

Auftraggeber

  • Maximilian Joseph de Garnerin de la Thuille,
  • Graf von Montgelas-Stiftung

Architekten

  • Architekt von 1200 unbekannt
  • Ausbau und Neugestaltung in zum Teil gotisierenden Formen nach Plänen von Jean Baptiste Métivier, 1833
  • Teilsanierung 2024 / 25, Architekturbüro Stephan Birnkammer, Vilsbiburg
  • www.architektur-birnkammer.de

Umsetzung

  • August 2024, Egglkofen