DEKANATSGEBÄUDE
Das Gemeindehaus der Erlöserkirche wurde 1961 errichtet. Im Erdgeschoss befanden sich Gemeinderäume sowie Büro- und Arbeitsräume, darüber die Mesnerwohnung. Daran schließt sich, um ein halbes Geschoss versetzt, das Haus der Jugend an. Beide Gebäudeteile bildeten einen Baukörper, waren jedoch nicht miteinander verbunden.
Nach vielen Jahren des Leerstands wurde das Gebäude zum neuen Sitz des Dekanats umgebaut. Die verschlämmte Klinkerfassade und das kupfergedeckte Dach blieben als prägende Elemente des Hauses erhalten.
Im Inneren wurde das Gebäude bis auf den Rohbau zurückgeführt und neu organisiert. Eine Ausgleichstreppe verbindet heute die beiden Gebäudeteile zu einem zusammenhängenden Haus.
Im Eingangsbereich entstand durch den Rückbau der Decke ein großzügiger Luftraum. Er verbindet die Geschosse visuell miteinander und bringt Licht bis in die Mitte des Hauses. Eine historische Uhr aus dem Münchner Prinzregentenstadion fand hier einen neuen Platz. Dabei bilden die zwölf Kirchen des Dekanats, nach den Entwürfen und Zeichnungen von Thomas Neumeister die Stundenmarkierungen.
Mit wenigen, gezielten Eingriffen entstand aus dem Bestand ein Haus für eine neue Nutzung.
Auftraggeber
- NEUMEISTER ARCHITEKTUR, Regensburg
- www.neumeisterarchitektur.de
Umsetzung
- Mai 2025, Fürstenfeldbruck









