HAUS MIT KUNSTWERKEN
Das Bestandsgebäude aus den 1940er-Jahren konnte nach langem Leerstand nicht mehr revitalisiert werden. Daher kam nur ein Neubau auf diesem besonders schönen Grundstück in Frage.
Die Hanglage zum öffentlichen Raum sorgt dafür, dass die wichtigsten Räume vor neugierigen Blicken geschützt und nicht einsehbar sind. Auf der anderen Seite grenzt die Terrasse an eine landwirtschaftlich genutzte Wiese.
Aufgrund der Grundstücksgröße und der einzuhaltenden Abstandsflächen ergab sich ein schmaler Grundriss, der dem Gebäude heute seine hohe Durchlässigkeit zum unverbaubaren Naturraum schenkt.
Die gestalterische Klarheit des Baukörpers wird durch die konsequente Integration technischer Elemente unterstützt. Dachrinne, Photovoltaikanlage sowie weitere technische Einrichtungen wurden weitgehend in das Gebäude integriert und treten nach außen nicht in Erscheinung.
Besondere Bedeutung kommt den Fensteröffnungen zu. Sie rahmen den umgebenden Naturraum wie großformatige Bilder ein und machen die Landschaft zum lebendigen Bestandteil des Hauses. Licht, Wetter, Tages- und Jahreszeiten verändern die Ausblicke fortwährend, sodass die Fenster immer neue, sich wandelnde Kunstwerke entstehen lassen.
Architekt und Auftraggeber
- bernhard paringer architekt BDA stadtplaner
- www.paringerarchitekten.de
Umsetzung
- Dezember 25 und April 26, Landshut







