BONIFATIUSHAUS
Das Bonifatiushaus verbindet Gemeinde, Kindergarten und Pfarrei zu einem gemeinsamen Ort des Austauschs und des täglichen Miteinanders. Die Materialität des Gebäudes prägt seinen Charakter: Fassaden- und Bodenklinker bilden eine ruhige, robuste Hülle, deren Erscheinung sich mit dem wechselnden Tageslicht stetig verändert.
Je nach Lichteinfall wirken die Klinker matt und erdig oder entfalten einen feinen rötlichen Schimmer. Diese lebendige Oberfläche verleiht der Architektur eine subtile Dynamik und macht die Wirkung des Gebäudes zu jeder Tageszeit unterschiedlich erfahrbar.
Die Farbigkeit der Klinker orientiert sich bewusst an der umgebenden Bebauung und nimmt insbesondere Bezug auf die benachbarte St.-Bonifatius-Kirche. Der zwischen 1905 und 1908 nach Plänen von Johannes Schroth errichtete Sakralbau mit seinen neuromanischen Formen und Jugendstilelementen bildet den historischen Bezugspunkt, den das Bonifatiushaus in einer zeitgenössischen Architektursprache weiterführt.
Die Fotografien zeigen das Zusammenspiel von Material, Licht und Architektur und machen die feinen Veränderungen der Klinkeroberflächen im Verlauf des Tages sichtbar.
Auftraggeber
- GIMA Ziegel
- Referenzfotoshooting für Klinkerfassade und Bodenpflaster
- www.gima-ziegel.de
Architekten
- architekturbüro ruser + partner, Karlsruhe
Umsetzung
- Februar und Juni 2025, Karlsruhe













